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Erfurt/Erlangen, 21. Dezember 2011. Aus für Solar Millenium. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben heute (Mittwoch) einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Fürth gestellt. Der Solarkraftwerk-Hersteller, der mit dem Slogan „Wir entwickeln die Zukunft“, war in den vergangenen Monaten eher durch Skandale aufgefallen und weniger durch Geschäftserfolge. Mehrfach kamen schlechte Nachrichten aus dem Unternehmen. U. a. fordert Ex-Kurz-Vorstandschef Utz Claasen Schadenersatz von dem Unternehmen. Firmengründer und Aufsichtsrat Hannes Kuhn trat im September (rechtzeitig?) zurück. „Wir haben das Unternehmen bereits seit einiger Zeit beobachtet und darüber berichtet“, erklärt Claudia Lunderstedt-Georgi, Geschäftsführerin des DVS Deutschen Verbraucherschutzrings e.V. aus Erfurt. „Inwieweit Anleger ihr Geld zurückerhalten, wird sich erst in den nächsten Tagen und Wochen zeigen“, betont die DVS-Geschäftsführerin. Die Solar Millenium AG hat mehrere Kapitalerhöhungen durchgeführt und über sieben Anleihen in den vergangenen Jahren platziert. Zuletzt wollte das Unternehmen rund 62 Millionen Euro mit ihrem Ibersol Fonds einnehmen. Was offensichtlich aber nicht gelungen ist. „Wir haben für die geschädigten Anleger eine Arbeitsgemeinschaft gegründet“, so Claudia Lunderstedt-Georgi. Geschädigte Anleger können sich an den DVS Deutscher Verbraucherschutzring e.V. wenden Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (Erfurt) hat die für die Fondsanleger eine Arbeitsgemeinschaft „Solar Millenium“ gegründet. Geschädigte Anleger können sich der DVS-Arbeitsgemeinschaft anschließen. Die Aufnahme in diese DVS-Arbeitsgemeinschaft kostet lediglich eine einmalige Aufnahmegebühr in Höhe von 59,50 Euro (inkl. MwSt.). Die Mitglieder einer DVS-Arbeitsgruppe erhalten eine professionelle Einschätzung (Erstbewertung) ihres Falles bzw. ihrer Unterlagen durch einen DVS-Vertrauensanwalt.
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