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Düsseldorf/Erfurt (18. Mai 2010). „Seit Jahren bietet das Medico-Programm Beteiligungen an geschlossenen Immobilienfonds an, die dem Anleger eine interessante Möglichkeit zur Vermögensbildung bieten. Langjährige Erfahrung, genaue Marktkenntnis und Fingerspitzengefühl sind notwendig, um geeignete Anlageprojekte zu konzipieren. Denn Objekt und Standort müssen morgen das einlösen, was heute an Vermögen und Vertrauen investiert wird.“ Mit diesen Sätzen wirbt die Gebau AG Düsseldorf auf ihrer aktuellen Internetpräsenz u. a. für den Medico-Fonds Nr. 31, ein sechsgeschossiges Büro- und Lagergebäude in Berlin-Reinickendorf. Doch leider wackeln nicht nur bei dieser Immobilie die finanziellen Grundmauern! Nach Berichten im Internet sollen „bei fast allen Medico-Fonds eine wirtschaftliche Schieflage bestehen und die zugesagten wirtschaftlichen Gewinne keinesfalls eingetroffen sein.“ Derzeit werde der Versuch gestartet, die Medico-Gesellschafter davon zu überzeugen, dass u. a. der Fonds Nr. 31 durch weitere Zahlungen saniert werden könne. Ob aus diesem Grund die geforderte Rückzahlung bereits betätigter Ausschüttungen verpflichtend sei, stellt nicht nur Claudia Lunderstedt-Georgi infrage. Betroffene Medico-Anleger sollten sich daher genau überlegen, ob sie hier noch weiteres Geld investieren wollten, empfiehlt die Geschäftsführerin des Deutschen Verbraucherschutzrings e.V. Anlegern, ihre Anlage-Dokumente einer fachkompetenten Überprüfung zu unterziehen.
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