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| aktualisiert am 29.05.2018

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS)
  (17.12.2013)

Warum am „Hexensabbat“ die Börsenkurse „verrückt“ spielen

 17. Dezember 2013. Vielleicht haben Sie den Begriff „Hexensabbat“ im Zusammenhang mit Aktienkursen schon mal gelesen, gehört oder Sie haben sich gewundert, warum an manchen Tagen die Börsenkurse völlig unverständliche Ausschläge haben. Nun, dann kann es am „Hexensabbat“ gelegen haben und der nächste steht uns schon bevor ….

Viermal im Jahr, meist freitags, kommt es an den Börsen zu – selbst für Profis – unverständlichen Kursausschlägen. Schuld daran ist der „Hexensabbat“. Das sind die Tage, an denen an der Terminbörse Eurex in drei Kategorien die Derivate verfallen; um 12 Uhr die Futures und Options auf die europäischen Stoxx-Indizes,  um 13 Uhr die Futures und Options auf den Dax und TecDax und um 13.05 Uhr ist dann der Termin für den MDax.

Mit der Preisfeststellung am Ende der Laufzeit entscheidet sich für die Investoren, ob ihr Engagement erfolgreich war oder nicht. Dies versuchen die Investoren zu beeinflussen, z. B. durch Leerverkäufe mit Aktien. Entsprechend hektisch und „unverständlich“ verlaufen deshalb an einem „Hexensabbat“ die Kursbewegungen mancher Aktien. Für Privatanleger gilt: Vorsicht und Zurückhaltung, denn an diesem Tag spielen die „Großen“ – auch mit dem Feuer…

Der nächste „Hexensabbat“ ist Freitag, der 20. Dezember 2013

 

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