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| aktualisiert am 29.05.2018

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS)
  (25.07.2014)

Espirito Santo: Muttergesellschaft meldet Konkurs an

25. Juli 2014. Schwere Schlagseite hat derzeit die portugiesische Bank Espirito Santo.  Zum einen droht ein Mega-Verlust in Milliardenhöhe und nun hat auch noch die Muttergesellschaft die Espirito Santo International (ESI) in Luxemburg Insolvenz angemeldet.

Auch die Familienholding Rioforte, eine Schwestergesellschaft der hat erhebliche Zahlungsschwierigkeiten. Es soll um offene Forderungen in Höhe von über 800 Millionen Euro gehen. Mittlerweiler ermittelt auch die Lissabonner Staatsanwaltschaft gegen Eigentümer und Management der Bank.

Auch deutsche Sparer fürchten um ihre Einlage bei der Bank, nachdem www.weltsparen.de günstige Festgeldangebote von Espirito Santo angeboten hatte.

Anmerkung des DVS

Auch wenn immer wieder propagiert wird, dass Geldanlagen deutscher Sparer auch in Portugal oder Bulgarien durch die jeweiligen Einlagensicherungsfonds abgesichert sind, warnen wir davor. Denn,  sollte es zum einem Zusammenbruch der Bank kommen, müssen die Anleger ihre Forderungen dann auch in Sofia oder in Lissabon stellen, mit all den damit verbundenen sprachlichen und behördlichen Problemen. Wir erinnern nur an die Insolvenz der isländischen Kaupthing Bank – und diese hatte sogar eine Niederlassung in Deutschland.  

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