|
|
|
| aktualisiert am 17.08.2018

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS)
  (04.08.2014)

Aus für Espirito Santo: Portugals drittgrößte Bank wird abgewickelt

4. August 2014. Die Europäische Kommission hat in der Nacht zum Montag den Abwicklungsplan für die portugiesische Banco Espírito Santo genehmigt.

Alle Einlagen, vorrangigen Verbindlichkeiten und die meisten Vermögenswerte der bisher drittgrößten Bankengruppe Portugals werden auf eine Brückenbank übertragen. Die verbleibende Bad Bank wird abgewickelt. Alle Aktionäre und nachrangigen Gläubiger verbleiben in der Bad Bank und werden somit für Verluste herangezogen.

Gemäß den seit Juli 2013 geltenden EU-Wettbewerbsvorschriften für Banken mit ausgewiesenen Kapitallücken wurden die Bankeigentümer und die nachrangigen Gläubiger zur Kasse gebeten, bevor eine staatliche Unterstützung für die  Brückenbank fließen konnte. Auf diese Weise wird für gleiche Wettbewerbsbedingungen zwischen ähnlichen Banken gesorgt, die in verschiedenen Mitgliedstaaten ansässig sind. Die EU-Beihilfevorschriften erfordern keine Beteiligung der Einleger oder andere vorrangiger Gläubiger.

Portugals Abwicklungsfonds stattet die Brückenbank mit den notwendigen Kapitalmitteln von 4,9 Mrd. Euro aus, um den Wert ihrer Vermögenswerte für den Verkauf zu maximieren. Die Kommission hat diese Rekapitalisierung der Brückenbank genehmigt, da Portugals Behörden einen soliden Umstrukturierungsplan vorgelegt haben.

Quelle: Veröffentlichung der EU vom 4. August 2014

Sollten Sie Geld bei Espirito Santo angelegt haben, empfehlen wir Ihnen sich schnellsten darum zu kümmern. Gerne vermitteln wir Ihnen einen kompetenten Anwalt.
Text

Vorname

Name

Telefon

Email

Transfercode:

<< zurück  

zurück | drucken | nach oben | Schriftgröße: normalmittelgross