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| aktualisiert am 17.08.2018

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS)
  (08.01.2015)

Deutscher Verbraucherschutzring weiter auf Erfolgskurs

Erfurt, 8. Januar 2015. „Rund 22.000 Menschen besuchten im vergangenen Jahr unsere Homepage um sich informieren", freut sich Claudia Lunderstedt-Georgi, die Geschäftsführerin des Deutschen Verbraucherschutzrings e. V. (DVS). Auch im Jahr 2014, einem turbulenten Jahr für Kapitalanleger, konnte der gemeinnützige Verein vielen Geschädigten helfen.

„Es gab viel zu tun und damit auch viel zu helfen", fasst Claudia Lunderstedt-Georgi die Arbeit des DVS (www.dvs-ev.net) im Jahr 2014 zusammen. Auf der langen Liste der verlorenen Anleger-Gelder stehen zahlreiche havarierte Schiffsfonds, stillstehende Windräder aber auch viele dubiose Fondsemittenten, die in nebulöse Ökoprojekte oder längst stillgelegte Goldminen investierten.

„In Jahren voller politischer Unruhen, Niedrigzinsen und phlegmatischer Wirtschaftspolitik ist es nicht verwunderlich", so die DVS-Geschäftsführerin, „dass sich auch weiterhin Menschen von hohen Zinsversprechen ködern lassen." Viele Anleger halten einen Teil ihres Vermögens auch im Ausland und sind durch den teils drastischen Preisverfall der Vermögenswerte der krisengeschüttelten Länder von Verlusten betroffen. Hohe Wellen in den Medien schlug im Jahr 2014 unter anderem die PROKON Insolvenz vom Januar und der Anlegerskandal um den Münchner Finanzinvestor Malte André Hartwig und seinen zahlreichen Fonds. Mifa, Mox Telecom, Windreich, Infinus AG, Zamek, Wölbern Invest, Canada Gold Trust, Schneekoppe und viele andere mehr mussten im letzten Jahr auf die ein oder andere Weise ihre Anleger enttäuschen oder vertrösten.

„Im Jahr 2014", so Lunderstedt-Georgi, „kehrten auch die Abofallen-Steller ins Internet zurück." Nachdem der Gesetzgeber 2012 das Gesetz zum Schutz der Verbraucher vor Abofallen verabschiedet hatte, ging die Zahl der dubiosen Anbieter zunächst zurück. Die DVS-Geschäftsführerin: „Im vergangenen Sommer kamen die alten Bekannten aber mit neuen Tricks ins Netz zurück." Der DVS reagierte prompt und veröffentlichte eine Broschüre zum Gratisdownload. Ob ein Hackerangriff auf die Seiten des DVS die Rache vermeintlicher Internetbetrüger war? „Wer kann das schon sagen", so die Geschäftsführerin. „Die Hacker konnten bei uns keinen Schaden anrichten, aber der Angriff hat uns auch gezeigt, dass wir gewissen Kreisen ein Dorn im Auge sind. Und das ist gut so."

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