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| aktualisiert am 17.08.2018

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS)
  (25.02.2015)

Gemeinsamer Einsatz der Polizei Berlin und der BaFin wegen Verdachts des gewerbsmäßigen Anlagebetrugs

25. Februar 2015. Die Polizei Berlin und die BaFin haben heute in Berlin und Köln mehrere Firmen, Geschäftsräume und Wohnungen durchsucht. Grund für die Durchsuchungen war der Verdacht auf gewerbsmäßigen Betrug und auf Verstoß gegen das Kreditwesengesetz (KWG). Die Ermittlungen richteten sich gegen derzeit zehn Personen, die potenziellen Anlegern ein Anlageprodukt angeboten haben sollen, bei dem sie den Ankauf von Gold suggerierten.

An dem Einsatz, dem 19 Durchsuchungsbeschlüsse zugrunde lagen, waren rund 120 Polizeibeamte und fünf Ermittler der BaFin beteiligt. Zeitgleich wurde eine Frankfurter Rechtsanwaltskanzlei von der BaFin mit der Rückabwicklung der nicht genehmigten Anlagegeschäfte beauftragt. Informationen dazu hält die Kanzlei im Internet unter hier

Die BaFin geht davon aus, dass die Verdächtigen von circa 6.500 Anlegern insgesamt rund 48 Millionen Euro einsammelten. Nach derzeitigen Erkenntnissen des Landeskriminalamtes Berlin wurde ein zweistelliger Millionenbetrag dieser Anlegergelder nicht zum Ankauf von physischem Gold und somit vertragswidrig und betrügerisch verwendet.

In Berlin stellten Kriminalbeamte insgesamt etwa vier Tonnen angebliches Gold sowie umfangreiches Beweismaterial sicher, darunter Computer und Geschäftsunterlagen. Wie hoch der Feingehalt des Goldes ist und ob es sich um „Doubletten“ handelt, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Sämtliche im Rahmen der Durchsuchungen sichergestellten „körperlichen“ Vermögenswerte werden der Frankfurter Rechtsanwaltskanzlei zum Zwecke der Rückabwicklung überlassen. Die BaFin stellt den Ablauf des Prozederes auf ihrer Homepage für die geschädigten Anleger anschaulich dar. Das Berliner Landeskriminalamt empfiehlt, sich vorrangig dort über Fragen des weiteren Ablaufs zu informieren.

  • lin und die BaFin haben heute in Berlin und Köln mehrere Firmen, Geschäftsräume und Wohnungen durchsucht. Grund für die Durchsuchungen war der Verdacht auf gewerbsmäßigen Betrug und auf Verstoß gegen das Kreditwesengesetz (KWG). Die Ermittlungen richteten sich gegen derzeit zehn Personen, die potenziellen Anlegern ein Anlageprodukt angeboten haben sollen, bei dem sie den Ankauf von Gold suggerierten. An dem Einsatz, dem 19 Durchsuchungsbeschlüsse zugrunde lagen, waren rund 120 Polizeibeamte und fünf Ermittler der BaFin beteiligt. Zeitgleich wurde eine Frankfurter Rechtsanwaltskanzlei von der BaFin mit der Rückabwicklung der nicht genehmigten Anlagegeschäfte beauftragt. Informationen dazu hält die Kanzlei im Internet unter hier bereit. Die BaFin geht davon aus, dass die Verdächtigen von circa 6.500 Anlegern insgesamt rund 48 Millionen Euro einsammelten. Nach derzeitigen Erkenntnissen des Landeskriminalamtes Berlin wurde ein zweistelliger Millionenbetrag dieser Anlegergelder nicht zum Ankauf von physischem Gold und somit vertragswidrig und betrügerisch verwendet. In Berlin stellten Kriminalbeamte insgesamt etwa vier Tonnen angebliches Gold sowie umfangreiches Beweismaterial sicher, darunter Computer und Geschäftsunterlagen. Wie hoch der Feingehalt des Goldes ist und ob es sich um „Doubletten“ handelt, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Sämtliche im Rahmen der Durchsuchungen sichergestellten „körperlichen“ Vermögenswerte werden der Frankfurter Rechtsanwaltskanzlei zum Zwecke der Rückabwicklung überlassen. Die BaFin stellt den Ablauf des Prozederes auf ihrer Homepage für die geschädigten Anleger anschaulich dar. Das Berliner Landeskriminalamt empfiehlt, sich vorrangig dort über Fragen des weiteren Ablaufs zu informieren.
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