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| aktualisiert am 17.08.2018

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS)
  (03.05.2017)

BaFin verbietet ,,OneCoins“ Geschäfte in Deutschland

03. Mai 2017 Hinter der selbsternannten Kryptowährung ,,OneCoin“ steckt mehr, als eine virtuelle Einheit. Doch die Geschäfte sind intransparent und stoßen bei einigen Händlern auf Kritik. In Deutschland hat die BaFin, laut Medienberichten, den Vertrieb und den Verkauf der Währung verboten. Der Deutsche Verbraucherschutzring e. V. (DVS) warnt Verbraucher, in OneCoins zu investieren.

Durch ein öffentlich zugängliches System im Internet beitreiben Unternehmen, wie Onecoin Ltd. (Dubai), OneLife Network Ltd. (Belize) und One Network Service Ltd. (Sofia) ein Geschäft mittels einer Kryptowährung. Verbraucher können in OneCoin Pakete investieren und handeln. Das Unternehmen funktioniert mittels pyramidenähnlichem System, dass ihre Nutzer auffordert, durch kostenpflichtige Schulungsprogramme neue Kunden zu gewinnen.

Solche Geschäfte lassen sich rechtlich sowie steuerlich schwer kontrollieren. Damit ist die Möglichkeit gegeben, illegalen Handel zu betreiben. Berater, die jetzt noch OneCoin Geschäfte vermitteln wollen, machen sich strafbar. Derzeit lässt sich mit der Währung ausschließlich auf der unternehmereigenen Plattform handeln. Doch schon 2018 möchte OneCoin an die Börse, um ein fester Bestandteil des digitalen Marktes zu werden.

,,Die Tatsachen, dass so viele Unternehmen mit verschiedenen Standorten involviert sind und dass man kostenintensive Schulungsprogramme absolvieren muss, muss einen schon stutzig machen“, so Jana Vollmann, Geschäftsführerin des DVS e. V.

Bei unseren Nachbarn in Österreich gibt es ebenfalls nennenswerte Fälle. Dort habe die Finanzmarktaufsicht drei Anzeigen innerhalb von 3 Jahren getätigt, könne jedoch noch keine Einzelheiten nennen.

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