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| aktualisiert am 17.08.2018

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS)
  (27.02.2017)

Finanztest setzt Autark-Firmen auf Warnliste – Möglichkeiten der Anleger

27. Februar 2017. Anleger der Autark-Gruppe (Dortmund) blicken beunruhigenden Zeiten entgegen. Finanztest warnt vor deren Angeboten und weiteren Einzahlungen. Hinweise für wirtschaftliche und staatsanwaltschaftliche Probleme lägen vor. Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS) rät Betroffenen zur rechtlichen Absicherung.

Rund 3.600 Anleger sollen sich über Nachrangdarlehen an Autark beteiligt haben. Bisher hätten diese 31 Millionen Euro eingezahlt. Aufgrund mehrerer Indizien hält Finanztest jedoch zumindest einen vorrübergehenden Einzahlungsstopp für angebracht. Einige Firmen hätten zum Beispiel Insolvenz beantragt, obwohl die Gruppe selbst vor kurzem noch mit Erfolgen prahlte. Jana Vollmann, Geschäftsführerin des DVS (www.dvs-ev.net): „Eigentlich sollten die Gewinne dieser Firmen, so Finanztest, die Zinsauszahlung an die Anleger ermöglichen. Eine Insolvenz bedeutet in der Regel jedoch Einbußen dieser.“

Sorgen bereitet zudem die Frage nach dem Verbleib von Anlegergeldern in zweistelliger Millionenhöhe. Autark habe diese der Sensus Vermögen GmbH (Marktredwitz) und der Derivest GmbH (Marktredwitz) anvertraut. Die Staatsanwaltschaften Hof, Siegen und Dortmund seien mit dem Fall beschäftigt. Gegen die Verantwortlichen stünden deshalb die Vorwürfe der Untreue und des Betruges im besonders schweren Fall im Raum. Zusätzlich ermittle die Liechtensteinische Staatsanwaltschaft gegen die Autark Invest AG (Mauren) wegen des Verdachts auf Untreue und Geldwäscherei.

„Sollten sich diese Verdachtsmomente als Tatsachen entpuppen, könnte dies für Anleger verheerende Folgen haben. Zumindest dann, wenn sie von einem zügigen Tätigwerden absehen“, warnt die DVS-Geschäftsführerin. Damit Betroffene am Ende nicht hohe Verluste beklagen, empfiehlt sie ihnen, die Anlagen genauer unter die Lupe zu nehmen. Rechtlicher Beistand hilft dabei, die beste Vorgehensweise bezüglich weiterer Zahlungen und der Geltendmachung von Ansprüchen zu ermitteln. Jana Vollmann: „Wir vom DVS bieten betroffenen Anlegern deshalb eine kostenlose Erstberatung an.“

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