|
|
|
| aktualisiert am 14.12.2018

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS)
  (28.03.2017)

„Weniger drin als draufsteht“ – Vertragsangaben zu Surfgeschwindigkeiten

Noch immer ist es ein großes Ärgernis für viele Verbraucher: Sie surfen  wesentlich langsamer im Internet, als ihnen in ihren Verträgen versprochen wurde. Gestern hat die Bundesnetzagentur ihren aktuellen Jahresbericht zur Breitbandmessung veröffentlicht. Noch immer bleibe die von den Anbietern zur Verfügung gestellte Geschwindigkeit weit hinter der zurück, die in den Verträgen verkauft – und damit von den Verbrauchern auch bezahlt wird.

Der DVS e. V. kann nicht verstehen, dass diese Diskrepanz noch immer aktuell ist. Zurzeit wird im Bundestag das Telekommunikations-Änderungsgesetz beraten. Diese Debatte wäre die optimale Gelegenheit, diesen Missstand abzuschaffen. Denn letztendlich bezahlt der Verbraucher für eine versprochene Leistung, die der Partner aber nicht erbringt. Auch sind die Möglichkeiten für die Kunden, wenn es um Tarifminderung, Anpassung oder Kündigung geht, sehr begrenzt.

Damit die vertraglich vereinbarte Surfgeschwindigkeit besser überprüft und durchgesetzt werden kann, müsse der Gesetzgeber Mindeststandards für die Qualität festsetzen, so Jana Vollmann, Geschäftsführerin des DVS e. V.

<< zurück  

zurück | drucken | nach oben | Schriftgröße: normalmittelgross