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| aktualisiert am 17.08.2018

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS)
  (31.05.2017)

Schiffskrise: NordLB will 20 Prozent der Stellen streichen

Seit Jahren gibt es die Schifffahrtskrise, seit Jahren bangen Anleger um ihr Geld. Banken, wie die NordLB, die sich in diesem Metier engagierten, setzt die Krise noch immer massiv zu. Die NordLB will deshalb ein Sparprogramm umsetzen und bis zu 1.250 Stellen streichen.

Für dieses Sparprogramm stehen, nach Angaben der NordLB alle Sparten, also auch die Tochtergesellschaften und die Beteiligungen auf dem Prüfstand. Man denke sogar über Verkäufe nach, berichtet n-tv.de. Das Schiffsfinanzierungsportfolio wurde von ehemals 19 Milliarden Euro schon im vergangenen Jahr auf 16,8 Milliarden heruntergefahren; in den ersten drei Monaten des Jahres 2017 bis auf 15,9 Milliarden.

Schon seit Jahren hat die Schifffahrtsbranche mit enormen Überkapazitäten und sinkenden Frachtraten zu kämpfen. Diese Umstände machen den Finanzgebern, egal ob institutionell oder privat, schwer zu schaffen. Neben der NordLB ist in Deutschland auch die Bremer Landesbank (Tochter der NordLB), die Commerzbank und die HSH Nordbank von der Krise betroffen. Noch im laufenden Jahr soll die Bremer Landesbank mit der NordLB verschmolzen werden. Gut 1.200 Mitarbeiter der insgesamt 7.000 Beschäftigten der NordLB sind bei der Tochter beschäftigt. Deren Stellen könnten nach dem Verschmelzen vakant werden.

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