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| aktualisiert am 17.08.2018

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS)
  (20.09.2007)

Initiative für bürgschaftsgeschädigte Frauen

 

Etwa 60% aller Unternehmensgründungen in Deutschland scheitern in den ersten drei Jahren! Frauen sind dabei oft die allein gelassenen Opfer derartiger gescheiterter Unternehmensgründungen, weil hinter den Unternehmenszusammenbrüchen in der Regel eine bedrängt Ehegattinbürgin steht, die für die Schuld des Ehemannes mithaftet. Häufig sind die Folgen persönliche Krisen und psychische ´Krankheiten, die in einer Trennung und schließlich in einer Scheidung münden. Zu dieser ausweglosen Situation kommt es meistens, weil die betroffenen Frauen sowohl von Ehegatten als auch von den Bankmitarbeitern und Kreditvermittlern unter einem hohen moralischen und emotionalen Druck gesetzt wurden, „pro forma“ eine Bürgschaft abzugeben oder den Darlehensvertrag als Kreditnehmerin mit zu unterschreiben. Für den wirtschaftlichen Ruin wird die Schuldnerin dann mitverantwortlich gemacht.

Allein gelassen in scheinbar auswegloser Situation bedeutet dies dann ein zukünftiges Leben an der Pfändungsfreigrenze. Die betroffenen Frauen stehen den Organen der Rechtspflege aber auch den geschulten Bankern oft hilflos gegenüber.

In Zusammenarbeit mit spezialisierten Rechtsanwältinnen prüfen wir die Forderungen gegenüber betroffenen Frauen auf ihre Rechtmäßigkeit und versuchen Lösungsmöglichkeiten anzubieten.

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