|
|
|
| aktualisiert am 29.05.2018

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS)
  (20.09.2007)

Widerruf des Darlehensvertrages für Rentadomo Immobilienfonds


Die Rentadomo Unternehmensgruppe hat seit ihrer Gründung im Jahr 1997 Immobilienfonds mit einem Wert von über 100 Mio. € platziert. Viele der Vermittler lockten die Interessenten mit dem Argument, durch die Beteiligung an einem Immobilienfonds Steuern sparen und hohe Renditen erzielen zu können. Der Anteilserwerb könnte zu 100 Prozent über eine Bank kreditfinanziert werden, so dass der Käufer nicht selbst über die notwendige Summe verfügen muss. Diese Form der Fremdfinanzierung werde eine maximale Steuerersparnis mit sich bringen.

Aufgrund dieser Argumentation ließen sich viele Anleger besonders nachteilige Finanzierungen verkaufen. So wurde die Tilgung der Darlehen bis auf den Zeitpunkt hinausgeschoben, in welchem die gleichzeitig mit dem Darlehen abgeschlossene Lebensversicherung zuteilungsreif wurde. Diese sollte das Darlehen schließlich am Ende der Laufzeit ablösen.

Die durch die Beteiligung erzielbaren Steuervorteile standen allerdings in diesen Fällen zumeist in keinem Verhältnis zu den hohen Zinsbelastungen. Somit ist für viele der Fondserwerb zum Verlustgeschäft geworden.

Die Beteiligung an diesen Immobilienfonds haben zahlreiche Anleger in einer so genannten Haustürsituation abgeschlossen. Dieser Begriff bedeutet nicht etwa, dass der Verkauf auf den Wohnsitz des Käufers beschränkt bleibt. Er ist vielmehr auf weitere Bereiche des öffentlichen Lebens, wie etwa den Arbeitsplatz oder öffentliche Verkehrsmittel, anzuwenden. Bei unkorrekter Widerrufsbelehrung seitens der Bank kann der Darlehensvertrag in solchen Fällen noch Jahre nach dem Abschluss widerrufen werden. Bei einem wirksamen Widerruf verliert die Bank jegliche Ansprüche aus dem Darlehensvertrag und ist sogar verpflichtet, bereits geleistete und nicht verjährte Zinszahlungen des Anlegers rückzuerstatten.

Haben auch Sie Verluste aus dem Kauf eines Rentadomo Immobilienfonds erlitten? Dann sollten Sie sich umgehend an einen auf Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt oder an den DVS e.V. wenden.

Hier können Sie sich direkt beim DVS e.V. anmelden. Direkt zur Anmeldung

 

 

<< zurück  

zurück | drucken | nach oben | Schriftgröße: normalmittelgross