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| aktualisiert am 17.08.2018

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS)
  (20.09.2007)

Phoenix Gläubigerversammlung – Insolvenzplan genehmigt

Auf der Gläubigerversammlung der Phoenix Kapitaldienst GmbH am 19.04.2007 hat die überwältigende Mehrheit der Anwesenden dem vom Insolvenzverwalter Schmitt vorgelegten Insolvenzplan zugestimmt. Das Insolvenzgericht erteilte die Bestätigung.

Damit könnten theoretisch die ersten Auszahlungen einer anteiligen Quote von 28,7 % an die Gläubiger innerhalb der nächsten drei Monate erfolgen.

Es gibt jedoch eine Ungewissheit, die die Zahlung verschieben wird. Ein Gläubiger hatte bereits unter dem 17.04.2007 den Antrag gestellt, die Bestätigung des Insolvenzplanes durch das Gericht zu versagen. Dieser Antrag wurde abschlägig beschieden. Jedoch wurde bereits durch den Gläubiger die Beschwerde angekündigt, über welche nunmehr das Landgericht zu befinden hat, da das Insolvenzgericht der Beschwerde nicht abhilft.

Solange also nicht über die Beschwerde – eventuell auch in der nächsten Instanz – entschieden wurde, kann der Insolvenzplan nicht in Kraft treten. Damit müssen die Gläubiger aber weiter auf ihr Geld warten.

Ein ebenfalls auf der Versammlung anwesender Vertreter der EdW machte deutlich, seine Behörde werde die Entschädigungszahlungen vornehmen, jedoch erst nachdem der Insolvenzplan Bestand hat und die entsprechenden Daten vom Insolvenzverwalter vorliegen. Zum Zwecke der Mittelbeschaffung wolle die EdW einen Rahmenkredit aufnehmen.

Aufgrund des noch nicht rechtskräftigen Insolvenzplanes wird sich aber auch die Entschädigungszahlung weiter verschieben.

Im Ergebnis haben sich die Anleger nun weiter in Geduld zu üben.

Stand: 19.04.2007
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