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| aktualisiert am 17.08.2018

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS)
  (20.09.2007)

Deutscher Verbraucherschutzring:

Geschädigte Anleger der Securenta AG sollen nicht zusätzlich zur Kasse gebeten werden!

 

Erfurt/Jena, den 14. Juni 2007


Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS e.V.), Er­furt, bietet den geschädigten Anlegern der insolventen Göttinger Securenta AG kostenlose erste Informationen und Beratungen durch seine erfahrenen Ver­trauensanwälte an. Zugleich gab der Verein, der zu einer wichtigen Informationsbörse für Verbraucher und zu einem Anlaufpunkt für geschädigte und Hilfe suchende Anleger geworden ist bekannt, dass er überdies mit der ARGE-Securenta zu­sammenarbeitet, die in einer Art Ost-West-Achse von den renommierten Anleger-schutzkanzleien Robert, Kem­pas, Segelken (Bremen) und der PWB Rechtsanwälte Jena ins Leben gerufen worden ist. Die Jenaer Kanzlei ist auf den Gebieten des Wirtschafts-, Verbraucherschutz- und Kapi­tal­rechts auf die Vertretung großer Klägergemeinschaften in Sammelklageverfahren spezialisiert.


Die Göttinger Securenta AG, über deren Vermögen am 8. Juni diesen Jahres das vorläufige Insolvenzverfahren an­ge­ordnet worden ist, vertrieb seit den 90-er Jahren Alters­vor­sorgemodelle, bei denen sowohl Einmalzahlungen ge­leistet werden als auch ratenweise einbezahlt werden konnte. Gerade für die Anleger aber, die sich damals auf die Ratenzahlung einließen und sich jetzt deshalb möglicherweise in dem Glauben wiegen, nur einen be­grenzten Schaden erlitten zu haben, könnte es zu einem bösen Erwachen kommen. Sie nämlich könnten nicht nur – wie die Einmalzahler – ihr bereits investiertes Geld verlie­ren, sondern darüber hinaus auch noch die offenen Raten draufzahlen müssen. Bei einer Insolvenz nämlich haftet der Anleger mit der vereinbarten Einlage, also der Endsumme, und deshalb mit mehr, als er unter Umständen bereits einbezahlt hat. Er wird also vom Insolvenzverwalter auf­ge­fordert werden, zusätzlich zu dem Verlust auch noch den Rest auf die Vertragssumme zu zahlen.


Hier werden sich der Deutsche Verbraucherschutzring e.V., Erfurt, und die in der ARGE-Securenta zusam­men­ge­schlossenen Bremer und Jenaer Anwaltskanzleien ge­meinsam bemühen, den möglichen Schaden für die Be­trof­fenen zu minimieren. So wird beispielsweise den Anlegern dringend angeraten, möglichst schnell prüfen zu lassen, ob nicht vielleicht Schadensersatzansprüche – etwa gegen die Wirtschaftsprüfer der Göttinger Gruppe - dem Zah­lungsbegehren entgegenstehen oder ob nicht noch Dritte für den Schaden verantwortlich gemacht werden können.


Der DVS e.V. hat zur Bündelung der Interessen der betroffenen Anlege eine Interessengemeinschaft gegründet, die die Durchsetzung der Ansprüche des Einzelnen erleichtern soll.


Die spätere Aufnahme in eine DVS-Interessengemeinschaft kostet eine einmalige Gebühr von 70,00 Euro (zzgl. MwSt.). Diese deckt die Verwaltungskosten des DVS ab und wird bei einer späteren Beauftragung der Vereinsanwälte in voller Höhe mit den anfallenden Anwaltskosten verrechnet. Mitglieder erhalten eine Erstbegutachtung ihres Falles durch die DVS-Vertrauensanwälte. Die Erstbegutachtung ist hierbei in der Aufnahmegebühr enthalten. Nähere Informationen unter www.dvs-ev.net.


ERJ/14.6.2007

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