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| aktualisiert am 29.05.2018

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS)
  (20.09.2007)

Teilsieg für Filmfondsanleger

Gleich in drei Urteilen hat der Bundesgerichtshof (BGH) den Verkaufsprospekt des Filmfonds Vif 3 KG als fehlerhaft eingestuft. Grund: Es sei nicht ausreichend auf das Totalverlustrisiko hingewiesen worden.

In mehr als 70 Urteilen vor dem LG München I und 30 Berufungsurteilen des OLG München hatten Richter die Auffassung vertreten, der Prospekt sei fehlerfrei, da ein Anleger bei sorgfältigem Durchlesen des Prospekts das bestehende Totalverlustrisiko erkennen könne. Der BGH hat nun in drei von 30 anhängigen Verfahren anders entschieden. Der Prospekt müsse aus Sicht des Durchschnittsanlegers beurteilt werden, so die Richter. Ob nun der Prospektprüfer des Filmfonds, die ING Leasing, haftet, muss jetzt das OLG München klären.

Der Ausgang des Verfahrens dürfte auch für die Anleger der Filmfonds VIP 3 und 4 von Interesse sein.


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