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| aktualisiert am 17.08.2018

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS)
  (18.10.2007)

Tyco will Anleger entschädigen                                                                     - Konzern stellt 3,2 Milliarden Dollar bereit

Für ehemalige Aktionäre des US-Elektronik-Konzerns Tyco, die in der Zeit vom Dezember 1999 bis Juni 2002 Papiere des Unternehmens gekauft hatten, hat sich überraschend die Möglichkeit eröffnet, Schadensersatz zugebilligt zu bekommen. Der Konzern nämlich hat zugesagt, rund 3,2 Milliarden US-Dollar bereitzustellen, um so die gegen ihn gerichteten Sammelklagen geschädigter Anleger vom Tisch zu bekommen. Zu dem Finanzskandal war es gekommen, nachdem zwei ehemalige Tyco-Manager zwischen Ende 1999 und Mitte 2002 Unternehmensgewinne um rund 5,8 Milliarden Dollar künstlich „aufgeblasen“ hatten. Sie wurden 2005 zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Die Tyco-Aktie allerdings stürzte in den Keller. Nachdem jetzt das Unternehmen nach einer Sammelklage dem Milliarden-Vergleich zugestimmt hat, besteht nicht nur für die Kläger, sondern für alle geschädigten Privatanleger auch in Deutschland die Chance, Geld zurückzubekommen, wenn sie entsprechende Ansprüche geltend machen.

Sollten Sie selbst Probleme mit diesem Unternehmen haben, können Sie sich jederzeit auch an uns wenden. Wir helfen Ihnen gerne weiter. Siehe dazu unsere Rubriken "Der DVS".
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