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| aktualisiert am 17.08.2018

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS)
  (08.11.2007)

PCO-Anleger bangen um ihr Geld

Wegen des Verdachts des schweren gewerbsmäßigen Betrugs ermitteln das Landeskriminalamt Baden-Württemberg und die Staatsanwaltschaft Mannheim gegen den mit internationalem Haftbefehl gesuchten Ulrich Engler. Der 46-jährige selbsternannte „Investment-Banker des Jahres 2006“ soll mit Daytrading-Angeboten und anderen Tricks Tausenden gutgläubigen Anlegern der „Private Commercial Office“ (PCO) das Geld aus der Tasche gezogen haben. Misstrauisch gewordenen Anlegern, die ihr Darlehen zurückforderten, hat das Unternehmen inzwischen mitgeteilt, dass kein Geld mehr ausbezahlt werden könne. Die Firma mit Sitz in Florida, der die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) das Einlagegeschäft im August untersagt und die Rückabwicklung angeordnet hatte, war zunächst auf ihre Kunden mit dem Schein-Angebot zugegangen, ihre Verträge weiter zu führen. Oder sie sollten gegen Rückzahlung des Darlehens auf rechtliche Schritte verzichten. Dieses dubiose Angebot ist jetzt nach der Durchsuchung der PCO-Geschäftsräume in Deutschland, Frankreich und der Schweiz sowie dem Eingeständnis, dass kein Geld mehr zurückgezahlt werden könne, hinfällig geworden. Die Staatsanwaltschaft geht mittlerweile von einem Gesamtschaden in dreistelliger Millionenhöhe aus. Engler war bereits in den 90-er Jahren wegen Kreditkartenmissbrauchs und Betrugs strafrechtlich in Erscheinung getreten. Erste Anlegerklagen wurden inzwischen eingereicht. Erwartet wird eine millionenschwere Klagewelle.

Sollten Sie selbst Probleme mit dieser Gesellschaft haben, können Sie sich jederzeit auch an uns wenden. Wir helfen Ihnen gerne weiter. Weitere Informationen dazu unter unserer Rubrik "Der DVS".

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