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| aktualisiert am 17.08.2018

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS)
  (08.11.2007)

Schmerzensgeld bei Mobbing

Mitabeiter/innen, die von Vorgesetzten ständig schikaniert werden, können Schmerzensgeld vom Arbeitgeber fordern. Die Entlassung ihres Peinigers oder die Zuweisung eines anderes Arbeitsplatzes für den Mobber können die Opfer aber nicht verlangen. Dies hat das Bundesarbeitsgericht in Erfurt entschieden (Az. 8 AZR 493/06).

Damit hat das Gericht einem Oberarzt recht gegeben, der durch Mobbing des Chefarztes psychisch krank und arbeitsunfähig geworden war. Über die Höhe des Schadenersatzes muss nun das Landesarbeitsgericht Hamm entscheiden.

 

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