|
|
|
| aktualisiert am 17.08.2018

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS)
  (14.11.2007)

Falk-Zinsfonds: Gute Nachrichten für Anleger

Erstmals hat das Oberlandesgericht München Anlegern des Falk-Zinsfonds Schadenersatz zugesprochen. Das Gericht verurteilte den Vorstand der geschäftsführenden Gesellschaft der Falk Zinsfonds GbR und den Mittelverwendungskontrolleur des Zinsfonds wegen eines Prospektfehlers (Az. 21 U 32687/07).

Ein Urteil, das die Anleger hoffen lässt.

Geklagt hatten Anwaltskanzleien aus München und Siegburg mit der Begründung, dass „die Behauptungen im Prospekt hinsichtlich eines Sonderkontos, über das die Mittel des Fonds zur Projektfinanzierung innerhalb der Falk-Gruppe liefen, fehlerhaft seien. Denn laut Prospekt hätten über dieses Konto der Vorstand der geschäftsführenden Gesellschaft und der als Mittelverwendungskontrolleur eingesetzte Wirtschaftsprüfer nur gemeinsam verfügen können“. Dem war aber nicht so. Die im Prospekt dargestellte besondere Sicherheit gab es nicht. Es konnten jeweils Einzelne über die Mittel verfügen. Die Mittelverwendungskontrolle stand somit nur auf dem Papier.

Die Richter sahen in dieser Praxis eine berechtigte Forderung der Anleger auf Schadenersatz.

Der Falk-Zinsonds war 2003 aufgelegt und bis November 2004 platziert worden; das Gesamtvolumen beträgt rund 58 Mio. Euro und befindet sich nach dem Zusammenbruch der Falk-Gruppe in Auflösung.

<< zurück  

zurück | drucken | nach oben | Schriftgröße: normalmittelgross