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| aktualisiert am 29.05.2018

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS)
  (15.11.2007)

VIP-Medienfonds 4: Commerzbank zu Schadenersatz vereurteilt

Das Landgericht München I hat Ende Oktober entschieden: Die Commerzbank AG muss  zwei Anlegern des VIP Medienfonds 4 die eingezahlten Beiträge erstatten und die Betroffenen vom jeweiligen Darlehen freistellen. Damit hat die Commerzbank, als vermutlich größter Vertriebspartner der VIP Medienfonds 3 und 4, eine erhebliche Schlappe erlitten. Die Pressestelle der Bank wollte mit Hinweis darauf, dass das Urteil noch nicht vorliege, gegenüber dem DVS keine Wertung über die Auswirkung des Urteils abgeben. Was tief blicken lässt.

Die VIP Medienfonds haben in den vergangenen Jahren bereits mehrfach negative Schlagzeilen gemacht. Insbesondere nach der Verhaftung von Andreas Schmid, dem Gründer und Initiator der VIP Medienfonds. Darüber hinaus führte die Aufhebung von Grundlagenbescheiden der Finanzbehörden für eine rückwirkende Änderung der Verlustabzugsfähigkeit zu einer erheblichen Unzufriedenheit und Unsicherheit bei den Anlegern. Denn es drohen Steuernachzahlungen. Immerhin geht es dabei um nahezu 260 Millionen Euro. 

Derzeit besteht nach Meinung von Kapitalanlageschützern bei der Geltendmachung von Prospekthaftungsansprüchen dringender Handlungsbedarf für die Anleger, da sonst die Ansprüche verjähren könnten. Die Verjährung beginnt drei Jahre nach Zeichnung der Beteiligung.

Sollten Sie selbst Probleme mit dieser Gesellschaft haben, können Sie sich jederzeit auch an uns wenden. Wir helfen Ihnen gerne weiter. Siehe dazu unsere Rubriken unter  „Der DVS“ .

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