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| aktualisiert am 17.08.2018

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS)
  (16.11.2007)

Kompetente Unterstützung im Kampf gegen betrügerische Unternehmen und Schädiger

Effektive Hilfe für geprellte Verbraucher durch den Deutschen Verbraucherschutzring e.V.

Immer wieder passiert es. Gutgläubige Anleger verlieren durch betrügerische Unternehmen ihr Geld. Was als Kapitalanlage für die Zukunft, oft sogar für die notwendige Altersabsicherung geplant war, ist plötzlich weg. Durchgebracht, leichtfertig in den Sand gesetzt oder schlichtweg in die eigene Tasche von  Unternehmensverantwortlichen  gewandert. Für viele Anleger stellt sich dann die Frage: „Was soll ich tun? Soll ich dem verlorenen Geld noch weiteres Geld hinterher werfen? An wen kann ich mich wenden? Wem kann ich noch trauen?“ Seit gut zwei Jahren bietet hier der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS) aus Erfurt effektive Hilfe für geschädigte und betrogene Kapitalanleger an. Der Verein kämpft für Men­schen, die durch betrügerische Unternehmen geschädigt worden sind.

Gegründet wurde der Deutsche Ver­braucherschutzring e.V. im November 2005 von Rechtsanwalt Philipp Wolfgang Beyer nicht zuletzt auf Grund der Befürchtung, dass der staatlich unterstützte Ver­brau­cherschutz zum einen auf Dauer nicht mehr finanzierbar sein werde und zum anderen die Interessen der Verbraucher auch nur zum Teil abdeckt. Um dennoch auch in Zukunft für die Rechte der Verbraucher als letztes und schwächstes Glied in der Wirtschafts­kette eintreten zu können, wurde der DVS e.V. als Anlaufstelle und Informationsbörse insbesondere für geschädigte Kapitalanleger ins Leben gerufen. 

Inzwischen verfügt der Verein über ein Netzwerk von spezialisierten Ver­eins­an­wälten, Wirtschafts- und Kommunikationsfachleuten. Sie leisten nicht nur kompetente Aufklärungsarbeit, sondern bieten darüber hinaus gerade in großen Insolvenzfällen (wie etwa im Fall der Göttinger Gruppe/Securenta AG) den Betroffenen gezielte Hilfe an. So können auf diesem Weg die Interessen der Geschädigten, deren Zahl häufig in die Hunderte oder gar Tausende geht, gebündelt und gegebenenfalls in Sammel­klageverfahren durchgesetzt werden. Darüber hinaus arbeitet der DVS mit dem Pro­zessfinanzierer Acivo AG (Leipzig) zusammen, der die Ansprüche der Geschä­dig­ten auf die Möglichkeit der Prozessfinanzierung hin überprüft.

Nach seiner Satzung kann der DVS beispielsweise bei Massenschadensfällen auch Interes­sen- oder Arbeits­gemeinschaften geschädigter Kapitalanleger gründen. Die Aufnahme in eine DVS-Interessengemeinschaft kostet eine einmalige Gebühr (derzeit sind es 83,30 €, inklusive Mehrwertsteuer), die nicht nur die Verwal­tungs­kosten des Vereins abdecken, sondern darüber hinaus bei einer eventuellen späteren Beauftragung des auf diesem Gebiet spezialisierten Rechtsanwalts in voller Höhe auf die Anwaltskosten angerechnet werden. Verwendet werden die Beiträge unter anderem für Gutachterkosten oder für die Einschaltung von Wirtschafts­detekteien, die von den ohnehin Geschädigten, wenn sie sich durch Einzelanwälte vertreten ließen, in der Regel nicht bezahlt werden könnten. Die weitere Mitgliedschaft in einer Interessengemeinschaft bleibt beitragsfrei.

"Der DVS e.V. sieht seine Rolle nicht als Konkurrenz zu den öffentlich geförderten Verbraucherzentralen. Vielmehr verstehen wir uns als eine sinnvolle Ergänzung in bestimmten Bereichen, etwa bei der Hilfe für geschädigte und betrogene Kapital­an­leger“, betont die Geschäftsführerin Claudia Lunderstedt-Georgi. Es gehe dabei besonders um die „effektive und effi­ziente Durchsetzung von Verbraucherinteressen gegen wirt­schaftlich stärkere und wendigere Unternehmen und Schädiger“. 

 Pressemitteilung des DVS e.V. im November 2007

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