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| aktualisiert am 17.08.2018

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS)
  (12.12.2007)

Verdeckte Kick-Back-Zahlungen?

DG-Immobilienfonds in Schwierigkeiten

Vermutlich insgesamt rund 22 000 Kunden sind von den Turbulenzen betroffen, in die zwölf geschlossene Immobilienfonds der genossenschaftlichen Bankengruppe DG geraten sind. Diese zwölf von insgesamt 50 Fonds aus den 1990-er Jahren gelten inzwischen als nahezu zahlungsunfähig. Wegen der drohenden Verjährungsfrist ist damit zu rechnen, dass in nächster Zeit zahlreiche Anleger anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen werden.

Hintergrund der Vorwürfe gegen die DG-Bankengruppe, die inzwischen in der DZ Bank (Frankfurt/Main) aufgegangen ist, sind verdeckte Kick-Back-Zahlungen (heimliche Rückvergütungen): Die Banker sollen Provisionen für die Vermittlung von Fonds eingestrichen haben, von denen zum einen die Anleger nichts wussten und die zum anderen möglicherweise nicht den Bankern, sondern ihnen zugestanden hätten. Experten vertreten die Auffassung, dass der Kunde darüber informiert sein müsse, ob die Bank eine Anlage empfehle, weil sie dafür hohe Provisionen bekommt oder weil sie tatsächlich von deren Qualität überzeugt sei. Erste Klagen auf Schadenersatz sind bereits erhoben worden.

Sollten Sie selbst Probleme mit diesen Fonds haben, können Sie sich jederzeit auch an uns wenden. Wir helfen Ihnen gerne weiter. Siehe dazu unsere Rubriken unter „Der DVS“ .


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