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| aktualisiert am 17.08.2018

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS)
  (17.01.2008)

Phoenix Kapitaldienst:

Der DVS informierte geschädigte Kapitalanleger in Frankreich.

Deutscher Verbraucherschutzring
Auf der Veranstaltung beantworteten Rechtsanwalt Samuel Edoube-Mann (zweiter von links) und Rechtsanwalt Philipp W. Beyer von der Kanzlei Rechtsanwälte PWB Jena (zweiter von rechts) die Fragen der rund 70 anwesenden französischen Anleger.

Erfolgreiche Veranstaltung des DVS in Paris. Über 70 Teilnehmer aus ganz Frankfreich informierten sich über den aktuellen Sachstand im Insolvenzverfahren der Phoenix Kapitaldienst GmbH. Aufgrund der großen Nachfrage ist eine weitere Informations-veranstaltung im Mai geplant.

Lesen Sie dazu auch den folgenden Artikel aus boerse-online vom 15.1.2008 oder sehen Sie einen VideoClip unter www.youtube.com/watch?v=YhozzVdzlNA

    

 

 

Phoenix Kapitaldienst

Betrogene unter dem Eifelturm

Von Tobias Kaiser

Der Deutsche Verbraucherschutzring, eine Kooperation von zwei Anwaltskanzleien hatte rund 1300 Geschädigte eingeladen, die dem Phoenix-Insolvenzverwalter bekannt sind. Im Sitzungssaal des Hotels Alésia Montparnasse waren am Samstagvormittag rund 70 Anleger aus ganz Frankreich erschienen, um die Vorträge der deutschen und französischen Anwälte zu hören. „Die Resonanz war doppelt so groß wie bei Veranstaltungen in Deutschland“, sagte Mitorganisator Wilhelm Segelken von der Kanzlei Robert, Kempas, Segelken. In Deutschland wären von 1300 Angeschriebenen nur 30 tatsächlich erschienen.

Phoenix hatte sein Anlagemodell über Vermittler auch in Frankreich vertrieben. Noch ist allerdings unklar, ob die Anleger aus Deutschland heraus geworben wurden, oder ob auch französische Vermittler das Anlagemodell vertrieben hatten. Phoenix hatte ungefähr 500 Millionen Euro von Investoren zur angeblichen Anlage in renditeträchtige Termingeschäften eingesammelt. Im Frühjahr 2005 wurde dann nach zunehmenden Ungereimtheiten das vorläufige Insolvenzverfahren gegen Phoenix eröffnet. Es fanden sich nur noch etwa 200 Millionen Euro auf den Konten der Firma. In Deutschland haben geschätzte 30.000 Anleger Geld bei der Pleite verloren.  

Doppelt so große Resonanz wie in Deutschland

 „Wir hatten gehofft, auf der Veranstaltung Informationen über bisher nicht bekannte rechtliche Verbindungen zu erhalten“, erklärte Anlegeranwalt Segelken gegenüber Börse Online. Die eigene Recherche sei allerdings bei dem Treffen zu kurz gekommen. Die Geschädigten – allesamt Franzosen – nutzen die Veranstaltung auch, um untereinander Erfahrungen auszutauschen und andere Betroffene kennen zu lernen. Zeitweise glich die als Vortrag geplante Veranstaltung einem Brainstorming, bei der Anleger immer wieder das Wort ergriffen und ihre Sicht der Dinge darlegten. 

aus boerse-online vom 15.1.2008

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