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| aktualisiert am 17.08.2018

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS)
  (07.04.2008)

Tipps des Deutschen Insolvenzschutzrings:

Woran erkenne ich eine drohende Insolvenz?

 

Jährlich werden in Deutschland über 30.000 Unternehmensinsolvenzen verzeichnet. Der Schaden, der dabei entsteht, beträgt mehrere Milliarden Euro. Trotz rückläufigen Zahlen, wurden von Januar bis April 2007 in Deutschland immerhin noch 9.560 Unternehmensinsolvenzen registriert. Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger betrugen allein im April rund 2,3 Mrd. Euro.

Oft erhalten die Gläubiger nur einen Bruchteil ihrer Forderungen oder gehen gar ganz leer aus. Und oft wird hinterher dann die Frage gestellt: „Hätte man das nicht kommen sehen müssen?“ Denn das Ende eines Unternehmens kündigt sich meist schon lange Zeit vorher an. Und wer die Anzeichen richtig deutet, kann Zahlungsausfälle von vornherein minimieren und dadurch viel Geld und Ärger sparen.

Hier einige Tipps, an denen Sie erkennen können, dass Ihr Geschäftspartner möglicherweise bald zahlungsunfähig werden kann.

 - Ihr Kunde ändert plötzlich seine Zahlungsmodalitäten, wechselt seine Bankverbindung oder verlagert seinen Firmensitz an einen anderen Standort.

 - Bei Mahnungen bringt Ihr Kunde fadenscheinige Gründe für die Verzögerungen vor.

 - Ihr Kunde versucht das Zahlungsziel durch häufige Reklamationen und Beanstandungen hinauszuzögern.

 - Ihr Kunde gibt plötzlich nur noch kleinere Aufträge an Sie oder er ordert plötzlich große Mengen. Beides könnten Hinweise auf fehlende Liquidität oder auf fehlende andere Lieferanten sein.

 - Ihr Kunde ist für Sie telefonisch nicht mehr zu sprechen.

Fazit: Sollte sich das Verhalten ihres Kunden hinsichtlich seiner Zahlungsmoral plötzlich ändern, sollten bei Ihnen alle Alarmglocken läuten. Veranlassen Sie mögliche Sicherungsmaßnahmen, damit Ihre Ware oder Ihr Geld nicht verschwindet, bzw. Ihre Dienstleistung nicht bezahlt wird.

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