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| aktualisiert am 25.05.2018

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS)
  (07.04.2008)

Mit Werbung Auto finanzieren?

Vorsicht vor dubiosen Anbietern.

Wer würde nicht gerne kostenlos ein neues Auto fahren? Aber Vorsicht:  Denn allzu gutgläubige Neuwagenkäufer sind, so der ADAC, auf dubiose Anbieter hereingefallen, die im Internet eine Autofinanzierung angeboten haben, die mit einer Werbeanbringung auf dem Neuwagen finanziert werden sollte.

Und so sollte der Trick funktionieren: Der Kunde kauft bei einem Händler einen Neuwagen und schließt zur Finanzierung einen Darlehensvertrag mit einer Bank ab. Die monatlichen Rückzahlungen werden von einem dritten Unternehmen übernommen, das für die Werbung auf dem Auto zuständig ist. Lediglich für Steuer, Versicherung und den Kraftstoff muss der Autokäufer selbst aufkommen. Klingt verführerisch. Doch die Geschichte hat gleich mehrere Haken. Weil Vermittler und Händler meist zusammenspielen, liegt der Kaufpreis des Autos deutlich über dem Listenpreis, oder über dem Preis, den man selbst erhandeln könnte.  Und für die versprochene Werbung auf dem Auto gibt es dann noch viel weniger Geld als versprochen. Folge: Der Autokäufer muss die überhöhten Kosten für seinen Darlehensvertrag selbst tragen.

Deshalb: Finger weg von dubiosen Finanzierungsmodellen beim Autokauf.

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