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| aktualisiert am 25.05.2018

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS)
  (26.09.2014)

Die Rückkehr der Abofallen-Steller – DVS bietet Gratisbroschüre an

26. September 2014. Am 1. August 2012 ist das Gesetz zum Schutz der Verbraucher vor Abofallen im Internet in Kraft getreten. Gaunern und Betrügern sollte damit das Handwerk gelegt werden. Doch Not macht erfinderisch: die Zahl der Abofallen-Betrüger nimmt wieder zu.

Deutscher Verbraucherschutzring

Der Deutsche Verbraucherschutzring e. V. (DVS) bietet deshalb eine Gratisbroschüre zum besseren Schutz vor Abo-Betrügern an.

Seit rund drei Monaten haben wir es beim DVS wieder vermehrt mit Opfern von Internetbetrügern zu tun“, sagt Claudia Lunderstedt-Georgi, die Geschäftsführerin des DVS  und meint damit jene Generation von Betrügern, die mit neuen Tricks arglose Verbraucher in die Abonnement-Falle locken. Das Gesetz zur sogenannten „Button-Lösung“ schreibt zwar vor, dass der Verbraucher vor einer kostenpflichtigen Bestellung durch einen auffällig gestalteten und deutlich lesbaren Button gewarnt werden muss; allerdings haben sich auch die unseriösen Anbieter neue Tricks ausgedacht. Woran kann es liegen, dass die Abo-Fallen wieder vermehrt zuschnappen? Die DVS-Geschäftsführerin: „Der Verbraucher wiegt sich vielleicht durch das Gesetz in einer subjektiven Sicherheit. Die meisten wissen, dass ihnen ein 14-tägiges Widerrufsrecht vom Gesetzgeber eingeräumt wurde. Allerdings gilt das nur für Verträge zwischen Verbrauchern und Unternehmen.“ Bei Geschäftskunden gilt dieses Widerrufsrecht nämlich nicht. Und mit außergewöhnlichen Serviceleistungen und unglaublichen Niedrigpreisen schaffen es die Ganoven, dass aus Verbrauchern rechtlich plötzlich „Firmen“ werden.

„Auf unserer Seite haben wir eine achtseitige interaktive Broschüre erstellt, in der wir umfangreich über diesen neuen Trick informieren“, sagt Claudia Lunderstedt-Georgi. Der DVS bietet die Broschüre mit Direktlinks zum Gratisdownload an. Wer bereits in eine Falle getappt ist, sollte sich in jedem Fall an den DVS wenden. „Das Wichtigste für den Fall der Fälle ist, nichts zu bezahlen und sich sofort an eine Verbraucherschutzorganisation oder einen Anwalt zu wenden“, sagt Lunderstedt-Georgi. „Lassen Sie sich nicht einschüchtern. Den Drohungen der unseriösen Anbieter und ihrer Inkasso-Söldner sollten Sie nicht nachgeben. Holen Sie sich lieber fachkundige Hilfe“, so die DVS-Geschäftsführerin.

Pressemitteilung vom 26. September 2014 

HIer können Sie sich die Broschüre kostenlos herunterladen.

Sollten Sie Erfahrungen mit diese dubiosen Unternehmen haben, teilen Sie uns doch diese mit. Gerne auch anonym.

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